| Wer wir sind und was uns unser Hof bedeutet | ||||||||
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Nach der Wende mussten wir uns überlegen: Was machen wir mit unseren Wiesen, den Äckern, den Ställen, die alle zum Hof gehören? Wir lieben die Natur, den Umgang mit Tieren und das Leben auf dem Land. Genauso mögen wir es, neue Menschen kennen zu lernen. So entstand allmählich die Idee für den Ferienhof. Schon immer haben viele Tiere unseren Bauernhof bevölkert. Viele Sorten von Bäumen, Blumen und Sträuchern wachsen bei uns. Es macht uns einfach glücklich, wenn die Gärten und Wiesen blühen, das Vieh und die Felder naturgemäß gedeihen. Sicher, manchmal geht’s nicht immer glatt, aber das gehört zur Fülle der bunten Natur. Nachdem die Felder und Wiesen jahrelang durch die intensiv betriebene Landwirtschaft verwüstet worden sind, sehen sie jetzt wieder gesund aus. Wir diskutierten am Anfang viel, ob es machbar ist, den Hof biologisch zu bewirtschaften. Wird das Unkraut die Felder überwuchern? Werden sich die Böden erholen? Ja? Nein! Wie viel „Öko“ wollen wir uns leisten und was können wir erhalten? Schließlich, wir haben es gewagt. Und bei aller Arbeit und vielen schlaflosen Nächten - das Glück überströmt uns immer wieder von Neuem, wenn wir wieder Kornblumen und Mohn neben Glockenblumen und Schafgarbe auf unseren Wiesen entdecken. Unsere Getreidekörner sind kleiner, aber dafür natürlich gewachsen. Unsere Hühner legen nicht immer so viele Eier, aber dafür schmecken die Eier besser. Unsere Traktoren sind alt, aber ohne furchtbar dicke Gummireifen. Unsere Tiere fressen nur unser Heu und Getreide. Sie sind zahm und hören fast alle auf ihren Namen. |
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