Leidenschaft am Freitag

Zum Wochenende hat meine Oma immer einen Kuchen gebacken. Für Familienfeiern buk sie stets 15 bis 20 Blechkuchen. Sie rieb Mandeln mit der Handmühle, machte die Schokolade selbst und bis in die achtziger Jahre hinein musste sie den Ofen noch mit Holz füllen, um den Kuchen im Ofen zu backen.Ich erinnere mich an Duftwolken aus Schokolade und Butterstreuseln, die durch die Küche zogen, an dampfenden Pflaumenkuchen auf dem Kuchenregal und an meine Oma, die beim Backen immer fröhlich war.
Wir haben heute moderne Küchenmaschinen. Die Mandeln gibt es gerieben auch schon im Supermarkt-Regal. Wir haben einen Backofen mit Umluft, Zeiteinstellung und teflonbeschichtete Backformen. Trotz vieler Hilfsmittel haben wir nie wie unsere Oma gebacken. Wir konnten es auch nicht. Die Rezepte hat meine Oma säuberlich aufgeschrieben. Lange lagen sie im Schrank.
Nun haben wir beschlossen, uns dieser schönen Tradition wieder zu widmen.
Wir backen jeden Freitag einen „Freitagskuchen“ mit den Früchten aus unserem Garten oder einfach nur nach einem Rezept, das uns gefällt.

Endlich Sommer!

Unsere Wiese wird wieder zum Wohnzimmer. Wer entzückende Natur sucht, die Bienen summen hören möchte, den Alltag beim Beobachten der Kühe vergessen will und sich freut, wenn er einfach mal seine Ruhe hat, mag es bestimmt bei uns.
Wir freuen uns jetzt auch wieder auf freiwillige Helfer aus nah und fern. Wer Gartenarbeit mag, aber keinen eigenen Garten hat, kann gerne anfragen, ob er mal bei uns aushelfen kann. Die Kosten für Unterkunft und Essen entfallen dann natürlich.
Vielleicht mag auch jemand mitten in der Natur schlafen – es gibt da so eine Geheimecke mit „Wow.Effekt“ – und uns leckere Gerichte aus unseren eigenen Produkten kochen oder uns etwas beibringen, was wir auch toll finden, dann meldet euch einfach oder sagt es weiter wenn ihr jemanden kennt, der eine Auszeit auf dem Land sucht oder einfach einmal etwas völlig anderes machen will. Wir sind neugierig, weltoffen und quirlig, nur etepetete sind wir nicht.